martedì 20 marzo 2007
Delitto di mezza estate
Le mie amiche
domenica 18 marzo 2007
First blue then green
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sabato 17 marzo 2007
Ludovico il Moro
Der Moro war aber gar kein so netter Mensch: Im September 1479 riß er in Mailand nach mehrjährigen harten Auseinandersetzungen mit der Herzoginmutter Bona von Savoyen und dem Kanzler Cicco Simonetta die Regentschaft für seinen minderjährigen Neffen Gian Galeazzo Sforza an sich. Danach schob er den unmündigen Herzog nach Pavia ab und bestimmte fortan die Politik Mailands. Sein Ziel war unverkennbar, seinen Neffen auszuschalten und selbst Herzog zu werden.
Nach dem Tode Gian Galeazzos (21. Oktober 1494) wurde Ludovico mit dem Herzogtum Mailand belehnt und in den Kreis der Reichsfürsten aufgenommen.
Einen verhängnisvollen Schritt tat Ludovico, als er zur Sicherung seiner Herrschaf die Ambitionen König Karls VIII. von Frankreich auf das Königreich Neapel-Sizilien unterstützte. Er hoffte, auf diese Weise ein Eingreifen König Alfons von Neapel-Sizilien in Mailand zugunsten seiner Tochter Isabella, der Gattin Gian Galeazzos, verhindern zu können, die sich und ihre Kinder nicht um ihr rechtmäßiges Erbe bringen lassen wollte.
Ludovico glaubte in völliger Verkennung der tatsächlichen Machtverhältnisse, er könne die Mächte seiner Zeit seinen politischen Ambitionen dienstbar machen, die letztlich auf ein Königreich der Lombardei abzielten. Selbstbewußt sprach er davon, »der Papst sei sein Kaplan, der römische König sein Condottiere, der venezianische Doge sein Kämmerer und der französische König sein Kurier, der kommen und gehen müsse, wie er es wolle«.
Unversehens wurde er aber sehr bald selbst zum Spielball der europäischen Mächte. Mit Frankreich hatte Ludovico 1494 eine Macht ins Land gerufen, die sein Schicksal besiegeln sollte. Im Sommer 1495 gelang es Ludovico noch einmal, die von Frankreich drohende Gefahr abzuwenden. Machtlos war er allerdings, als König Ludwig XII. von Frankreich, ein entfernter Abkömmling der Visconti, Erbansprüche auf Mailand erhob und sie mit Waffengewalt durchsetzte. Am 17. September 1499 mußte Mailand vor den Franzosen kapitulieren (aha, daher also diese gegenseitige Abneigung zwischen den Italienern und Franzosen?).
Ludovico floh nach Innsbruck zu König Maximilian I. Im Januar/Februar 1500 gelang ihm zwar noch einmal die Rückeroberung Mailands. Am 10. April 1500 fiel er jedoch in Hände der Franzosen. Trotz aller Fürsprache König Maximilians I. blieb er bis zu seinem Tod in französischer Gefangenschaft.
Ludovico war in signifikanter Weise die Verkörperung eines Renaissancefürsten. Von Filelfo in humanistischem Geiste erzogen, führte er Mailand zu seiner größten kulturellen und wirtschaftlichen Blüte. Der mailändische Hof wurde zu einem Zentrum der Renaissancekultur, wobei als mailändisches Spezifikum der Schwerpunkt im Bereich der Technik und praktischen Wissenschaften lag.
Die namhaftesten Persönlichkeiten waren Leonardo da Vinci (na den kennen wir aber!), der Mathematiker Luca Pacioli und der Architekt Bramante. Im wirtschaftlichen Bereich förderte Ludovico den Anbau von Reis und Maulbeerbäumen. Seiden- und Textilgewerbe, Glasmalerei, Goldschmiedekunst, und das Harnisch- und Handwaffengewerbe florierten. - Insgesamt gesehen, hat Ludovico in Überschätzung der mailändischen Möglichkeiten die Existenzbedingungen seiner Herrschaft untergraben und das Ende der Sforzaherrschaft mitverschuldet.
Und was haben jetzt die von Sforza mit Bellinzona zu tun? Das ist ganz einfach, denn die Mailänder haben lange Zeit bis hier rauf nach Bellinzona regiert. Denen haben wir es auch zu verdanken dass hier das wunderschöne Italienisch gesprochen wird und nicht das seltsame Schweizerdütsch! Bravi!!
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17:46
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Etichette: Bellinzona, Ludovico il Moro, Milano, Sforza
giovedì 15 marzo 2007
A job!!
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lunedì 12 marzo 2007
Terzo Colloquio
Domani ho il mio terzo colloquio ancora nella stessa azienda a Lugano. Sto adesso preperando, rileggendo il website e trovando risposte per tutte le domande che mi possono fare. Uffa. Sono una di due candidate. Significa che per 50% ho il lavoro. Si, si deve pensare positivo. Vorrei questo lavoro adesso! Ma strano come dipende tanto dalla persone con cui parli. Se fosse simpatico va bene tutto e non è nessun problemo parlare italiano. Se invece fosse qualcuno che è un po freddo o strano è piu' dificile! Pero' sono tutti italiani li e quindi non penso che sarà freddo, daiiiii! Andrà tutto bene e ho vinto in ogni caso! Essere una di due ultime candidate dopo il mio primo colloquio mi fa fiera, basta! :)
domenica 11 marzo 2007
Die komische Schweiz
Es gibt im Grunde nochmal vier Laender in der Schweiz. Stellt es euch vor wie eine Mini-EU. Es gibt die Deutschschweiz (rot), die am groessten ist und wie Holland staendig fuer "die Schweiz" gehalten wird. Natuerlich ist sie auch die einzige "die Schweiz" weil die Schweiz bei uns hier z.B. "La Svizzera" heisst. D.h. dass ich von dem Land in dem ich hier lebe gar nicht als "die Schweiz" denke. Dann gibt es die Franzoesische Schweiz (blau), die zweitgroesste. Im Gegensatz zu der Italienischen Schweiz (gruen) die sich hinter dem San Gotthard findet ist die Franzoesische Schweiz ziemlich pro EU und hat auch kein Problem mit Frankreich (?). Dann gibt es noch Romantsch aber ehrlich gesagt keine Ahnung wo das gesprochen wird.
Die Sprachen der Schweiz oder della Svizzera sind so wichtig, dass sie alle vier auf den Geldscheinen stehen. Die uebrigens je nach "Land" wiederum anders heissen. Bei uns heissen die Franchi "Franki" und wenn einer was von Rappen sagt versteh ich nur "Centisimi". Diese Sprachen werden auch auf den Aemtern gesprochen also in der Italienischen Schweiz nur Italienisch, usw. und man sollte diese Sprache auch lernen wenn man in einem Teil der Schweiz lebt.
Noch dazu gibt es hier im Tessin, wobei ich es nur "Ticino" nenne und die Einwohner "Ticinesen" (wobei mein Papa dann Chinesen verstanden hat :) den Dialekt. Den wiederum gibt es aber bis runter nach Milano, auf Deutsch Mailand (warum eigentlich?). Da wird "tutto" dann "tuet" und "smettila" "moccala". Milano ist bekanntlicherweise hinter der Grenze mit Italien, die sich bei Como befindet (z.B.) Da gibt es auch den See wo George Cluny ein Haeuschen hat was ich wiederum ziemlich unschlau finde weil der Lago Maggiore viel schoener ist. Eine Haelfte vom Lago Maggiore gehoert zum Ticino, also der Italienischen Schweiz. Die andere zu Italien. Grenzen gibt es hier noch richtige mit wichtig aussehenden Maennern und Zoll und all dem Krams (aber nur in die EU? Haeh???).
Die Italienische Schweizer moegen irgendwie die Italiener nicht so (haben aber eigentlich alle (?) Vorfahren aus Italien, historisch bedingt. Die fahren aber nach Italien zum Einkaufen weil das Fleisch da weniger kostet und man die Sprache ja eh kann. Die Italiener wiederum kommen hierher um zu arbeiten weil sie hier besser verdienen. Kurzum, es ist alles einfach sehr seltsam. Kapier einer was das eigentlich ist "ein Schweizer". Ich finde ja es ist im Grunde schon alles genauso ein Chaos wie die EU (wer weiss schon was das ist ein EU-Buerger?) und darum koennen sie auch gleich beitreten. Weil sie aber Volksabstimmungen haben, hamse erstmal noch neutral nein gesagt. Neutral bedeutet hier naemlich doch dass man ne Meinung hat aber darum trotzdem nichts dagegen macht (haehhhhhhh???).
Damit zum Wetter. Die Italienische Schweiz liegt hinter dem San Gotthard und liegt damit suedlich der Alpen. Aus irgeneinem neutralen Grund ist es hier aber viel waermer und schoener als wenn man eine 3/4 Stunde weiter Richtung Mailand faehrt. D.h. es gibt hier Palmen und Orleander und Olivenbaeume usw. Das alles gibt es bei Mailand dann nicht weil es da im Winter richtig richtig kalt wird. Noerdlich der Alpen, also da wo man Deutsch oder Franzoesisch oder Rumantsch spricht, herrscht halt Nordalpenwetter, es regnet (oder schneit) mehr, ist gruener, aber dafuer gibt's keine Palmen oder Olivenbaeume.
So, hoffe, das hat einiges klar gestellt oder nicht!! :)
alle
21:19
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That they may face the rising sun
This may sound like a rather odd "Gedankensprung" but when I think of the title I think of my "girasole" or sunflowers that I planted. The seeds were given to me by Franco and the season being advanced as it is I put them in the soil a couple of weeks ago. They have begun to grow and there are about 11 now. (Unfortunately one I think is dying...) In Italian they are called "turns to the sun" and that is what they do. They are sitting on the windowsill and when I look at them at night all their little heads are turned to the window, and I think that they may face the rising sun.
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