martedì 20 marzo 2007

Der Ticino

Ecco, ein Bild vom Ticino, der Fluss der dem Tessin (ital. Ticino) seinen Namen gegeben hat. Ich gehe oft am Ufer vom Ticino spazieren, kletter ueber die Steine und laufe ueber den Sand und suche schoene Steine und vom Fluss geformtes Holz. Der Ticino entspringt am San Gottardo und fliesst dann durch Bellinzona und die Magadinoebene bevor er 30 min von hier in den Lago Maggiore fliesst. Auf der italienischen Seite vom Lago Maggiore fliesst er dann wieder raus und macht das, was alle Fluesse machen- er fliesst ins Meer.

Delitto di mezza estate

Sto leggendo "Delitto di mezza estate" di Henning Mankell e mi piace tanto questo autore svedese. Naturalmente non leggo i suoi libri come ognuno altro. Leggo e cerco di capire un po' dalla cultura svedese. Mi intressano ancora tanto queste piccole differenze. In questo modo sono anch'io un commissario che spera di trovare evidenze. E ora leggo anche per imparare l'italiano. Ho trovato che legere tanto in una lingua straniera ti aiuta tantissimo. Non ti rendi neanche conto quanto impari quando leggi ma poco dopo quando parli ti vengono tutte queste esspressione che hai letto. E non hai neanche bisogno di studiarle. Poi, scrivo le parole che davvero non capisco (neanche dal contesto) sulle schedine e dopo imparo. Mi meraviglia ancora come sono simile l'italiano e l'inglese. L'italiano mi sembra un inglese con la grammatica tedesca e una cantilena piu' bella. Pero' davvero è contrario, prima c'era l'italiano e dopo l'inglese... e solo perchè le ho studiato sbagliato. Si deve davvero studiare prima la lingua piu' vecchia...

Le mie amiche

C'è un vento forte già da ieri e mi fa pensare come a fuori tutto è un casino come dentro di me. Sono triste, non so cosa dire o fare. Sono arrabbiata con un amico e ora mi mancano di piu' le mie amiche e i miei fratelli. Sembrano tutti tanto lontano. Come in un altro mondo. Conto un po' i giorni fino che arriverà l'Anke. Ho bisogno di lei, di essere insieme con qualcuno che mi conosce benissimo e di non pensare cosa devo fare o dire. Anche se significa che devo parlare tedesco. Lei è come una sorella per me. Abbiamo abitato insieme per piu' di due anni e sono accadute le cose belle e brutte. L'abbiamo fatto tutto insieme, anche con la Sylvana. Ci sono poche amici che ti fanno sentire cosi' accetata, cosi' bene. Posso già imaginare andare in giro con lei parlando per ore, essere sedute in cucina bevendo il tè e lei tutto contenta di vedere come vivo. Mi mancano tanto le mie amiche...

domenica 18 marzo 2007

First blue then green

Ecco, this is the old cupboard that used to be blue. I stripped off all the blue paint and painted it this pastel light green. I still want to redo the handles but I haven't yet decided which color. Probably white to go with the rest of the kitchen. Above the cupboard we put a board that I oiled with olive oil (three or four times) and that has now taken a real nice color.

sabato 17 marzo 2007

Ludovico il Moro

So, kleine italienische Geschichtsstunde. Wer meine neue Adresse gelesen hat, weiss, dass ich jetzt auf der Via Ludovico il Moro wohne. Auf Deutsch bedeutet das Ludwig der Dunkle. In Wirklichkeit war der Gute ein SFORZA und sein voller Name ist Ludovico Maria. Er brachte den Höhepunkt der Machtentfaltung der Sforza, leitete aber auch ihren tiefen Sturz ein. * 27. Juli 1452 als fünfter Sohn Francesco Sforzas und Bianca Maria Viscontis in Vigevano (wir befinden uns jetzt in Italien).

Der Moro war aber gar kein so netter Mensch: Im September 1479 riß er in Mailand nach mehrjährigen harten Auseinandersetzungen mit der Herzoginmutter Bona von Savoyen und dem Kanzler Cicco Simonetta die Regentschaft für seinen minderjährigen Neffen Gian Galeazzo Sforza an sich. Danach schob er den unmündigen Herzog nach Pavia ab und bestimmte fortan die Politik Mailands. Sein Ziel war unverkennbar, seinen Neffen auszuschalten und selbst Herzog zu werden.

Nach dem Tode Gian Galeazzos (21. Oktober 1494) wurde Ludovico mit dem Herzogtum Mailand belehnt und in den Kreis der Reichsfürsten aufgenommen.

Einen verhängnisvollen Schritt tat Ludovico, als er zur Sicherung seiner Herrschaf die Ambitionen König Karls VIII. von Frankreich auf das Königreich Neapel-Sizilien unterstützte. Er hoffte, auf diese Weise ein Eingreifen König Alfons von Neapel-Sizilien in Mailand zugunsten seiner Tochter Isabella, der Gattin Gian Galeazzos, verhindern zu können, die sich und ihre Kinder nicht um ihr rechtmäßiges Erbe bringen lassen wollte.

Ludovico glaubte in völliger Verkennung der tatsächlichen Machtverhältnisse, er könne die Mächte seiner Zeit seinen politischen Ambitionen dienstbar machen, die letztlich auf ein Königreich der Lombardei abzielten. Selbstbewußt sprach er davon, »der Papst sei sein Kaplan, der römische König sein Condottiere, der venezianische Doge sein Kämmerer und der französische König sein Kurier, der kommen und gehen müsse, wie er es wolle«.

Unversehens wurde er aber sehr bald selbst zum Spielball der europäischen Mächte. Mit Frankreich hatte Ludovico 1494 eine Macht ins Land gerufen, die sein Schicksal besiegeln sollte. Im Sommer 1495 gelang es Ludovico noch einmal, die von Frankreich drohende Gefahr abzuwenden. Machtlos war er allerdings, als König Ludwig XII. von Frankreich, ein entfernter Abkömmling der Visconti, Erbansprüche auf Mailand erhob und sie mit Waffengewalt durchsetzte. Am 17. September 1499 mußte Mailand vor den Franzosen kapitulieren (aha, daher also diese gegenseitige Abneigung zwischen den Italienern und Franzosen?).

Ludovico floh nach Innsbruck zu König Maximilian I. Im Januar/Februar 1500 gelang ihm zwar noch einmal die Rückeroberung Mailands. Am 10. April 1500 fiel er jedoch in Hände der Franzosen. Trotz aller Fürsprache König Maximilians I. blieb er bis zu seinem Tod in französischer Gefangenschaft.

Ludovico war in signifikanter Weise die Verkörperung eines Renaissancefürsten. Von Filelfo in humanistischem Geiste erzogen, führte er Mailand zu seiner größten kulturellen und wirtschaftlichen Blüte. Der mailändische Hof wurde zu einem Zentrum der Renaissancekultur, wobei als mailändisches Spezifikum der Schwerpunkt im Bereich der Technik und praktischen Wissenschaften lag.

Die namhaftesten Persönlichkeiten waren Leonardo da Vinci (na den kennen wir aber!), der Mathematiker Luca Pacioli und der Architekt Bramante. Im wirtschaftlichen Bereich förderte Ludovico den Anbau von Reis und Maulbeerbäumen. Seiden- und Textilgewerbe, Glasmalerei, Goldschmiedekunst, und das Harnisch- und Handwaffengewerbe florierten. - Insgesamt gesehen, hat Ludovico in Überschätzung der mailändischen Möglichkeiten die Existenzbedingungen seiner Herrschaft untergraben und das Ende der Sforzaherrschaft mitverschuldet.

Und was haben jetzt die von Sforza mit Bellinzona zu tun? Das ist ganz einfach, denn die Mailänder haben lange Zeit bis hier rauf nach Bellinzona regiert. Denen haben wir es auch zu verdanken dass hier das wunderschöne Italienisch gesprochen wird und nicht das seltsame Schweizerdütsch! Bravi!!

giovedì 15 marzo 2007

A job!!

Well, I did it!! They gave me the job!! And I already taught last night at Lugano and it went pretty well! The only problem is it's only for one class per week, so I don't get to work a lot. However, it's the foot in the door. They're also expanding and if all goes well I will get to teach a lot more in a couple of months. I have a class of five students who all work for an insurance. Every time I start a new class it feels like an empty blackboard. It gives you a lot possibilities and room for creativity and learning.

lunedì 12 marzo 2007

Terzo Colloquio

Domani ho il mio terzo colloquio ancora nella stessa azienda a Lugano. Sto adesso preperando, rileggendo il website e trovando risposte per tutte le domande che mi possono fare. Uffa. Sono una di due candidate. Significa che per 50% ho il lavoro. Si, si deve pensare positivo. Vorrei questo lavoro adesso! Ma strano come dipende tanto dalla persone con cui parli. Se fosse simpatico va bene tutto e non è nessun problemo parlare italiano. Se invece fosse qualcuno che è un po freddo o strano è piu' dificile! Pero' sono tutti italiani li e quindi non penso che sarà freddo, daiiiii! Andrà tutto bene e ho vinto in ogni caso! Essere una di due ultime candidate dopo il mio primo colloquio mi fa fiera, basta! :)

domenica 11 marzo 2007

Die komische Schweiz

Jetzt nochmal zu diesem seltsamen kleinen Land. Und, ja, es ist wirklich verdammt klein. Zum Groessenvergleich, die Schweiz ist kleiner als Bayern. Die ganze Schweiz. Es gibt vier Amtssprachen und es ist nicht etwa so, dass die Hauptsprache der Schweiz Schweizerdeutsch ist und der Rest kleine unwichtige Sprachgruppen sind. Es ist auch nicht so, dass Schweizerdeutsch ueberall gesprochen wird.

Es gibt im Grunde nochmal vier Laender in der Schweiz. Stellt es euch vor wie eine Mini-EU. Es gibt die Deutschschweiz (rot), die am groessten ist und wie Holland staendig fuer "die Schweiz" gehalten wird. Natuerlich ist sie auch die einzige "die Schweiz" weil die Schweiz bei uns hier z.B. "La Svizzera" heisst. D.h. dass ich von dem Land in dem ich hier lebe gar nicht als "die Schweiz" denke. Dann gibt es die Franzoesische Schweiz (blau), die zweitgroesste. Im Gegensatz zu der Italienischen Schweiz (gruen) die sich hinter dem San Gotthard findet ist die Franzoesische Schweiz ziemlich pro EU und hat auch kein Problem mit Frankreich (?). Dann gibt es noch Romantsch aber ehrlich gesagt keine Ahnung wo das gesprochen wird.

Die Sprachen der Schweiz oder della Svizzera sind so wichtig, dass sie alle vier auf den Geldscheinen stehen. Die uebrigens je nach "Land" wiederum anders heissen. Bei uns heissen die Franchi "Franki" und wenn einer was von Rappen sagt versteh ich nur "Centisimi". Diese Sprachen werden auch auf den Aemtern gesprochen also in der Italienischen Schweiz nur Italienisch, usw. und man sollte diese Sprache auch lernen wenn man in einem Teil der Schweiz lebt.

Noch dazu gibt es hier im Tessin, wobei ich es nur "Ticino" nenne und die Einwohner "Ticinesen" (wobei mein Papa dann Chinesen verstanden hat :) den Dialekt. Den wiederum gibt es aber bis runter nach Milano, auf Deutsch Mailand (warum eigentlich?). Da wird "tutto" dann "tuet" und "smettila" "moccala". Milano ist bekanntlicherweise hinter der Grenze mit Italien, die sich bei Como befindet (z.B.) Da gibt es auch den See wo George Cluny ein Haeuschen hat was ich wiederum ziemlich unschlau finde weil der Lago Maggiore viel schoener ist. Eine Haelfte vom Lago Maggiore gehoert zum Ticino, also der Italienischen Schweiz. Die andere zu Italien. Grenzen gibt es hier noch richtige mit wichtig aussehenden Maennern und Zoll und all dem Krams (aber nur in die EU? Haeh???).

Die Italienische Schweizer moegen irgendwie die Italiener nicht so (haben aber eigentlich alle (?) Vorfahren aus Italien, historisch bedingt. Die fahren aber nach Italien zum Einkaufen weil das Fleisch da weniger kostet und man die Sprache ja eh kann. Die Italiener wiederum kommen hierher um zu arbeiten weil sie hier besser verdienen. Kurzum, es ist alles einfach sehr seltsam. Kapier einer was das eigentlich ist "ein Schweizer". Ich finde ja es ist im Grunde schon alles genauso ein Chaos wie die EU (wer weiss schon was das ist ein EU-Buerger?) und darum koennen sie auch gleich beitreten. Weil sie aber Volksabstimmungen haben, hamse erstmal noch neutral nein gesagt. Neutral bedeutet hier naemlich doch dass man ne Meinung hat aber darum trotzdem nichts dagegen macht (haehhhhhhh???).

Damit zum Wetter. Die Italienische Schweiz liegt hinter dem San Gotthard und liegt damit suedlich der Alpen. Aus irgeneinem neutralen Grund ist es hier aber viel waermer und schoener als wenn man eine 3/4 Stunde weiter Richtung Mailand faehrt. D.h. es gibt hier Palmen und Orleander und Olivenbaeume usw. Das alles gibt es bei Mailand dann nicht weil es da im Winter richtig richtig kalt wird. Noerdlich der Alpen, also da wo man Deutsch oder Franzoesisch oder Rumantsch spricht, herrscht halt Nordalpenwetter, es regnet (oder schneit) mehr, ist gruener, aber dafuer gibt's keine Palmen oder Olivenbaeume.

So, hoffe, das hat einiges klar gestellt oder nicht!! :)

That they may face the rising sun

I am reading a book the setting of which is in Ireland. It is called "That they may face the rising sun". I haven't yet found out why it is called that but I like the title. The book in itself is different from everything I have read so far and that alone is reason enough to like it. It talkes about a couple in Ireland. Whereas most of the Irish population has been forced to depart for England to find work, these two have decided to live out in the country. They seem to be middle-aged with no children. The odd thing is nothing much happens in this book. The seasons change, they are visited by various neighbors, they take care of their animals and the fields. And yet it is not boring. Everybody in the book is quite a character but then there are people that you don't get to know well, too. It is strange how much it is like real life without no real development in the protagonists and no conflict and yet it is so fascinating.

This may sound like a rather odd "Gedankensprung" but when I think of the title I think of my "girasole" or sunflowers that I planted. The seeds were given to me by Franco and the season being advanced as it is I put them in the soil a couple of weeks ago. They have begun to grow and there are about 11 now. (Unfortunately one I think is dying...) In Italian they are called "turns to the sun" and that is what they do. They are sitting on the windowsill and when I look at them at night all their little heads are turned to the window, and I think that they may face the rising sun.