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domenica 6 dicembre 2009

Se bastasse una bella canzone...

...non sarei andata al concerto di Eros a Milano! :) Ma non bastano mai le belle canzone.

"Wenn ein schönes Lied reichen würde", wäre ich gestern nicht zum Eroskonzert in Mailand gefahren, zusammen mit der Laura, Chichi und Michela. Es war total schön, wir hatten ein Ticket mit Bus, der das ganze Tessin abgefahren hat und die Leute eingesammelt hat und dann zum Mediolanum nach Mailand gefahren ist.

Drinnen angekommen haben wir zusammen Popkorn-Picknick auf dem Boden gemacht und dann fing es auch schon an, das Konzert. Es war echt super, total die krasse Stimmung, alle haben alle Lieder von Anfang bis Ende mitgesungen und Eros war echt genau wie auf CD, so gut gesungen!!! Zum Glück konnte ich ja schon Eros Songs auswendig singen, als ich noch gar kein Italienisch konnte und kannte auch fast alle. Er hat sogar "Un attimo di pace" gesungen, das war das letzte Lied, das ich in Münster auswendig gelernt habe und das erste, was ich in meinem ersten Jahr hier nach und nach verstanden habe. Und auch "I belong to you", was er mit Anastasia gesungen hatte, eins meiner Lieblingslieder. Aber auch das neue, schöne "Parla con me" und viele andere.

Irgendwie war ich früher nie auf einem Konzert aber das war echt cool, vor allem die Stimmung!! Und wenn die hier auch immer so viel Negatives über Italien sagen von wegen nur Chaos, es war total super organisiert und es gab noch einen positiven Punkt- auch nach zwei Stunden tanzen, springen und klatschen gab es keinen der stank...

... und Eros ist echt süss... (werd rot!)

mercoledì 2 gennaio 2008

Capodanno in Liguria

Sunday we decided spontaneously to make a trip for new years. We thought that Ginna Nanina was at Milano for San Silvestro but instead she went to Genova. Therefore we decided to go down to Genova. It's only 2 to 3 hours from here, depending on the traffic. In fact, it is much closer than Amsterdam is to Münster, which was a strange thought for me somehow.

Well, we fed the cat and left him all by himself in the apartment- which isn't much of a problem as in Ticino at midnight there are no fireworks. We went to Como then took the A7 Milano-Genova, which crosses all of the Pianura Padana, the industrial North of Italy which in winter seems so much like Germany!!! After Milano we got the thickest of fog, you could only see a couple of trees and that was that.

Then we reached the mountains near Genova. The landscape changed and there were more and more olive trees and palms. (Here we got a lot of them but around Milano the vegetation is a lot more like it is in Germany.) After about a gazillion of tunnels we finally reached the Mediterranean Sea! It was soooooo beautiful! We went down on the beach at Recco S. to watch the sunset and take a couple of fotos (they are all in the album).

Then we went down along the coast until we reached Rapallo where we found a one star hotel that was actually closed but we got a room anyway. It was really an ok room with two beds and a small bathroom. We went for a long walk "lungomare" (along the sea) and around midnight returned in piazza to celebrate. It was awesome celebrating near the sea. It was also much warmer (9-11 degrees Celsius)!

martedì 10 aprile 2007

I want to go swimming!!!

Flip flops, sun screen, summer dress, sand between your toes... what does that sound like? SUUUUUUUUUUUMMer!!!! Dude, it's freaking hot here!! I almost jumped into the Ticino today. I once jumped into the Ticino-fully dressed and I was completely dry again 15 minutes later. But that was in September! Daiiiiiii, it's only April!!! But seriously it was close to 30 degrees centrigrade today. I am tanned like I was last summer and it's only the beginning of spring. But hey, I'm not complaining! Su di noi nemmen'una nuvola is a song that we always sing. Above us not even a cloud! Anke said that song definitely wasn't written by a German. Ha! :)

Oh, poveretta. The poor Anke. I just received a message that also she missed her flight. I don't get it!!! We put her on the bus to Malpensa at 15:40. That way she was supposed to be there at five thirty. Her flight was supposed to leave at seven thirty! How on earth did that happen? But traffic in Italy is H E L L. Seriously. Especially aroung Milano. The one thing I don't get is, however, why's there never any traffic when we take the car...??! Or are we just so furbi that we always take the right street? A mystery yet to be solved...

sabato 17 marzo 2007

Ludovico il Moro

So, kleine italienische Geschichtsstunde. Wer meine neue Adresse gelesen hat, weiss, dass ich jetzt auf der Via Ludovico il Moro wohne. Auf Deutsch bedeutet das Ludwig der Dunkle. In Wirklichkeit war der Gute ein SFORZA und sein voller Name ist Ludovico Maria. Er brachte den Höhepunkt der Machtentfaltung der Sforza, leitete aber auch ihren tiefen Sturz ein. * 27. Juli 1452 als fünfter Sohn Francesco Sforzas und Bianca Maria Viscontis in Vigevano (wir befinden uns jetzt in Italien).

Der Moro war aber gar kein so netter Mensch: Im September 1479 riß er in Mailand nach mehrjährigen harten Auseinandersetzungen mit der Herzoginmutter Bona von Savoyen und dem Kanzler Cicco Simonetta die Regentschaft für seinen minderjährigen Neffen Gian Galeazzo Sforza an sich. Danach schob er den unmündigen Herzog nach Pavia ab und bestimmte fortan die Politik Mailands. Sein Ziel war unverkennbar, seinen Neffen auszuschalten und selbst Herzog zu werden.

Nach dem Tode Gian Galeazzos (21. Oktober 1494) wurde Ludovico mit dem Herzogtum Mailand belehnt und in den Kreis der Reichsfürsten aufgenommen.

Einen verhängnisvollen Schritt tat Ludovico, als er zur Sicherung seiner Herrschaf die Ambitionen König Karls VIII. von Frankreich auf das Königreich Neapel-Sizilien unterstützte. Er hoffte, auf diese Weise ein Eingreifen König Alfons von Neapel-Sizilien in Mailand zugunsten seiner Tochter Isabella, der Gattin Gian Galeazzos, verhindern zu können, die sich und ihre Kinder nicht um ihr rechtmäßiges Erbe bringen lassen wollte.

Ludovico glaubte in völliger Verkennung der tatsächlichen Machtverhältnisse, er könne die Mächte seiner Zeit seinen politischen Ambitionen dienstbar machen, die letztlich auf ein Königreich der Lombardei abzielten. Selbstbewußt sprach er davon, »der Papst sei sein Kaplan, der römische König sein Condottiere, der venezianische Doge sein Kämmerer und der französische König sein Kurier, der kommen und gehen müsse, wie er es wolle«.

Unversehens wurde er aber sehr bald selbst zum Spielball der europäischen Mächte. Mit Frankreich hatte Ludovico 1494 eine Macht ins Land gerufen, die sein Schicksal besiegeln sollte. Im Sommer 1495 gelang es Ludovico noch einmal, die von Frankreich drohende Gefahr abzuwenden. Machtlos war er allerdings, als König Ludwig XII. von Frankreich, ein entfernter Abkömmling der Visconti, Erbansprüche auf Mailand erhob und sie mit Waffengewalt durchsetzte. Am 17. September 1499 mußte Mailand vor den Franzosen kapitulieren (aha, daher also diese gegenseitige Abneigung zwischen den Italienern und Franzosen?).

Ludovico floh nach Innsbruck zu König Maximilian I. Im Januar/Februar 1500 gelang ihm zwar noch einmal die Rückeroberung Mailands. Am 10. April 1500 fiel er jedoch in Hände der Franzosen. Trotz aller Fürsprache König Maximilians I. blieb er bis zu seinem Tod in französischer Gefangenschaft.

Ludovico war in signifikanter Weise die Verkörperung eines Renaissancefürsten. Von Filelfo in humanistischem Geiste erzogen, führte er Mailand zu seiner größten kulturellen und wirtschaftlichen Blüte. Der mailändische Hof wurde zu einem Zentrum der Renaissancekultur, wobei als mailändisches Spezifikum der Schwerpunkt im Bereich der Technik und praktischen Wissenschaften lag.

Die namhaftesten Persönlichkeiten waren Leonardo da Vinci (na den kennen wir aber!), der Mathematiker Luca Pacioli und der Architekt Bramante. Im wirtschaftlichen Bereich förderte Ludovico den Anbau von Reis und Maulbeerbäumen. Seiden- und Textilgewerbe, Glasmalerei, Goldschmiedekunst, und das Harnisch- und Handwaffengewerbe florierten. - Insgesamt gesehen, hat Ludovico in Überschätzung der mailändischen Möglichkeiten die Existenzbedingungen seiner Herrschaft untergraben und das Ende der Sforzaherrschaft mitverschuldet.

Und was haben jetzt die von Sforza mit Bellinzona zu tun? Das ist ganz einfach, denn die Mailänder haben lange Zeit bis hier rauf nach Bellinzona regiert. Denen haben wir es auch zu verdanken dass hier das wunderschöne Italienisch gesprochen wird und nicht das seltsame Schweizerdütsch! Bravi!!

martedì 23 gennaio 2007

EasyJet not so easy

Yesterday we missed the flight to Germany. We didn't have the car and took the Malpensa express (a bus) to Malpensa from the central station. The bus driver, however, was intend on filling the bus to the max, which meant we departed 20 minutes late. People were already calling, "Daiiiii, andiamo!!!" Then we slowly made our way through the Milano traffic until we reached the autostrada. We made some speed for maybe two minutes when we arrived at the end of a traffic jam. There had been an accident. We krept along for another 30 minutes and arrived at Malpensa 35 minutes before the flight departed, yet they didn't let my friends board the plane any more, che stronzi!!! They had to change the flight to the one of tonight and also had to pay 100 Euro for fees! I'm not impressed with EasyJet, no neanche un po'!!

domenica 21 gennaio 2007

De Gustibus

My friend Danny is the same as always, always makes me smile. For the last two days she's been keeping to say "De Gustibus" because she liked the sound of it and she has read it here on the Migros building. She has also learned "mucca", "andiamo", "si", "va bene" and a few other words. She is very happy to be here and everythings so easy around her. She also is a lot like me. When she sees a sunny place she wants to stay and enjoy the sunshine.

However, there's one thing that makes me very afraid for her. If someone here found out how she likes her coffee they'd send the mafia and have her decapitated. I offered her a very good Italian espresso today and what did she do? Mixed some water with a bit of milk, put it in the microwave until it boiled and then added a little bit of espresso. Ma, che schifooooooooooooo!!!

I'm also glad I got to know her husband (how weird that sounds) a little better and I must say, he's fine!!! I think he will take good care of her and make her happy. If not, I will send the mafia. He was mostly fascinated with the cultural differences here, how relaxed everything is, how there is no hurry and no one gets upset over a bit of a mess. He is very impressed with the differences in quality of life here and there.

Tomorrow we will go to Milano again. It better not be ice cold... We have had il favonio for two days and it's been about 30 degrees Celsius in the sun.

venerdì 5 gennaio 2007

Benvenuto 2007!!!

Tre, due, uno....!!!!! Und dann war es da, 2007, in Lugano am Lago Ceresio! Rueckwaerts auf Italienisch von 10 bis 1 geschrieen zusammen mit den anderen, und dann ein bisschen Sekt. Buon Anno!!! Nur das bisschen Feuerwerk, was die Italiener mitgebracht hatten weil es in Ticino traditionell um Mitternacht gar kein Feuerwerk gibt. Dann am Montag um sechs nach Ascona und das riesige Feuerwerk auf dem Lago Maggiore angesehen was wirklich toll war mit dem mondbeschienenen Schneegipfel im Hintergrund und den Spiegelungen auf dem Wasser.

Und auch schon das erst mal 2007 in einem Datum geschrieben, in der Biblioteca Cantonale. Gestern der Markt in Luino und heute Mailand. Hab sogar im Dom eine Kerze angezuendet fuer einen Freund ders grade brauchen kann. Und natuerlich auch schon die ersten Sonnenstrahlen des Jahres genossen. Und jetzt? Warten auf den Schneeeeeeee!!! Und Vorfreude mal wieder, denn meine allzeit beste Freundin Danny kommt mich am 19. fuer drei Tage besuchen!! Und mein Papa auch noch!

Also noch gar keine Zeit gehabt nachzudenken was ich mir fuer 2007 ueberhaupt wuensche. Obwohl ich ja letztens im Ticinesischen Fernsehen war und die mich genau das gefragt haben. Oh ja, ich bin jetzt hier beruehmt! ;) Ich hab gesagt ich moechte noch besser Italienisch lernen. Aber sonst? Ein wenig mehr Ruhe und weniger Stress als letztes Jahr, bitte, bitte. Einen Job finden. Das sind so die grossen und wichtigen Dinge.